Dr. Wilfried Sühl-Strohmenger Kompetent Information verarbeiten!
Dr. Wilfried Sühl-Strohmenger Kompetent Information verarbeiten!

News

Nationaler Bildungsbericht 2020 erschienen!

 

Beim Nationalen Bildungsbericht handelt es sich um die siebte Gesamtschau auf das deutsche Bildungswesen von der frühkindlichen Bildung bis hin zur Weiterbildung im Erwachsenenalter, bei einem stattlichen Umfang von 360 Seiten. Der Hochschulsektor (Kap. F) wird ebenfalls berücksichtigt, allerdings leider nicht der Beitrag der Bibliotheken zur Förderung von Informations- und Medienkompetenz. Diese spielen auch keine sichtbare Rolle bei dem Schwerpunktthema des digital gestützten Unterrichts und der Digitalkompetenzen. 

 

Die PISA-Studie 2018 wurde jetzt von der OECD vorgelegt. Sie ist mit 79 Teilnehmerländern und einbezogenen 600.000 Schülerinnen und Schülern im Alter von 15 Jahren die bislang umfangreichste. Den Schwerpunkt  legte die PISA-Studie 2018 dieses Mal auf die Lesekompetenz, aber auch Schlüsselkompetenzen in der Mathematik und in den Naturwissenschaften wurden getestet. Als zusätzlicher Bereich kam die „globale Kompetenz“ hinzu.

 

Zur Übersichtsseite der OECD-PISA-Studien kommen Sie hier:

http://www.oecd.org/berlin/themen/pisa-studie/

 

Die Länderanalyse für Deutschland finden Sie hier:

http://www.oecd.org/berlin/themen/pisa-studie/PISA2018_CN_DEU_German.pdf

 

Neue Studie des Rats für Kulturelle Bildung zur Youtube-Nutzung von Jugendlichen

 

Eine neue Studie, die der Rat für Kulturelle Bildung gemeinsam mit dem Deutschen Bibliotheksverband e. V. (dbv) herausgegeben hat, bietet aufschlussreiche Zahlen und Erkenntnisse zur wachsenden Bedeutung von Youtube als Bildungs- und Kulturort für Jugendliche, mit Konsequenzen auch für die Informations- und Medienkompetenz.
 
Die Studie steht hier als Download zur Verfügung.
 

Praxishandbuch Schreiben in der Hochschulbibliothek: JETZT ERSCHIENEN!

 

Studierende schreiben ihre Texte für das Studium an verschiedenen Schreiborten, häufig sicherlich zu Haus, sodann in der Hochschule selbst, vorzugsweise in den Fachbibliotheken oder in der Zentralbibliothek. Diese beteiligen sich bislang jedoch erst sporadisch an der Unterstützung des Schreibens und der Förderung von Schreibkompetenz. Vielmehr kümmern sich die Schreibzentren bzw. die Schreibberatung in der Hochschule, sofern sie auch an kleineren Hochschulen, nicht nur an den großen Universitäten existieren, um die Entwicklung der Schreibkompetenzen und um die individuelle Schreibberatung. Angesichts der zunehmenden und immer wieder beklagten Schreibdefizite (zuletzt von dem Bonner Erziehungswissenschaftler Volker Ladenthin in der Zeitschrift "Forschung & Lehre" 8/2018) wären sie allein vermutlich mit der Aufgabe überfordert, wenn nicht auch auf fachlicher Ebene sowie seitens der Bibliotheken als Orten des Schreibens aktiv das studentische Schreiben unterstützt wird. Da die Hochschulbibliotheken die Medien- und Informationskompetenz als eine Kernaufgabe sehen und sie zudem über räumlich-technische Infrastrukturen verfügen.

Um einen Überblick über bereits existierende Aktivitäten, aber auch über aktuelle Planungen zu gewinnen, arbeiten Ladina Tschander (Hauptbibliothek der Uni Zürich) und Wilfried Sühl-Strohmenger gemeinsam mit Martina Straub und zahlreichen Beiträgerinnen und Beiträgern, sowohl aus dem Schreibberatungs- als auch dem Bibliotheksbereich, an einem Praxishandbuch. Es bietet Praxisbeispiele und Konzeptionen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz:

 

Praxishandbuch Schreiben in der Hochschulbibliothek. Hrsg. von Wilfried Sühl-Strohmenger u. Ladina Tschander. Unter Mitarb. von Martina Straub. Berlin, Boston: De Gruyter Saur (De Gruyter Reference), erschienen im Juli 2019.

 

Forschungsstand und Forschungsbedarf zur Informationskompetenz

 

Die Fachliteratur zum Thema Informationskompetenz, vor allem im Kontext von Bibliotheken, hat in den vergangenen Jahren stark zugenommen und ist kaum noch übersehbar. Darunter sind viele Best Practice-Beschreibungen und sonstige Berichte, aber auch forschungsrelevante Beiträge. Um einen Überblick zum Forschungstand zu gewinnen, wurden die Veröffentlichungen aus den verschiedenen bibliothekarischen Fachzeitschriften sowie aus dem Bereich der Hochschulschriftenserver (Repositorien) hinsichtlich ihrer Forschungsrelevanz gesichtet. Insgesamt 93 Veröffentlichungen seit etwa 2010 wurden dabei einbezogen, ferner wurde der weitere Forschungsbedarf skizziert. Der Preprint des Beitrags (erscheint 2019) kann bei Interesse über Willy.Suehl-Strohmenger@web.de angefordert werden.

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